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Denkst du darüber nach, Digital Signage für dein Unternehmen oder deine Organisation einzusetzen? Dann hast du wahrscheinlich schon eine Weile damit experimentiert, wie du Digital Signage möglichst clever nutzen kannst.

Oder bist du schon eine Weile damit beschäftigt, hast aber das Gefühl, dass du noch nicht alles herausholst? In beiden Fällen lohnt es sich, die Best Practices für Digital Signage zu kennen. Gute Nachricht: Als Digital-Signage-Anbieter begegnen wir solchen Situationen jeden Tag. Wir erklären dir ein paar Best Practices, damit du das Rad nicht neu erfinden musst.

Damit dein Digital Signage effizienter wird, haben wir 5 häufige Fehler aufgelistet.

1. Dein Bildschirm ist zu klein (oder zu groß!)

Einer der häufigsten Fehler betrifft die Abmessungen der Bildschirme. Die Gefahr bei einem zu kleinen Bildschirm erklärt sich von selbst: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Inhalt zu klein dargestellt wird und dadurch nicht lesbar ist. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Ein großer Bildschirm kann bei zu geringem Betrachtungsabstand zu groß werden, sodass der Inhalt zwar sichtbar, aber nicht mehr lesbar ist.

Zwei Faktoren sind wichtig:

  1. der Betrachtungsabstand (der durchschnittliche Abstand zwischen dem Bildschirm und deinem Publikum) und

  2. die Informationsdichte (die Menge an Informationen, die auf einem Bildschirm gleichzeitig angezeigt wird).

Tipp: Wir haben ein praktisches Tool entwickelt, mit dem du sofort das passende Format für deine Situation berechnen kannst. Du findest das Tool auf dieser Seite: Wie wählst du die Größe für deinen Digital Signage-Bildschirm?

2. Falsche Wahl der Hardware

Die erste Falle ist die falsche Wahl der Bildschirme. Je nach Situation ist es unterschiedlich, ob ein "normaler" TV-Bildschirm besser geeignet ist oder ob du eher von einem professionellen Digital-Signage-Bildschirm profitierst.

Einige Vorteile professioneller Bildschirme gegenüber Consumer-Screens:

  • Ein professioneller Bildschirm hat eine höhere Helligkeit, was in Situationen mit direkter Sonneneinstrahlung praktisch ist.

  • Auf Wunsch kannst du zum Beispiel spezielle Optionen wie wasserdicht oder vandalismussicher wählen.

  • Professionelle Bildschirme sind oft länger verfügbar, sodass es auch langfristig viel einfacher ist, einen Bildschirm in einer Reihe zu ersetzen.

  • Professionelle Bildschirme haben oft sehr schmale Rahmen und sind mit mehr Montageoptionen ausgestattet.

Professionelle Bildschirme haben einen großen Nachteil: Sie sind meist teuer. Deshalb empfehlen wir in vielen Fällen Consumer-Fernseher; sie bieten für den Einsatz im Innenbereich ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der zweite Punkt ist die falsche Wahl der Player. Viele unserer Kundinnen und Kunden entscheiden sich zunächst für einen Smart-TV oder eine günstige Android-Set-Top-Box.

  • Smart-TVs haben oft zu wenig Rechenleistung, um Videos und Animationen darzustellen. Das ist leider ziemlich schade, weil diese Funktionen die Aufmerksamkeit auf die Bildschirme lenken.

  • Android-Set-Top-Boxen schwanken stark bei Qualität und Leistung. In vielen Fällen laufen Videos und Animationen nicht flüssig, wodurch die Inhalte suboptimal wirken. Außerdem sind die meisten Modelle nur für wenige Monate verfügbar. Wenn mit dem Player etwas schiefgeht, ist ein Austausch oft nicht möglich, und ein anderes Ersatzmodell kann sich ganz anders verhalten als das Original.

Was ist also eine gute Wahl bei den Playern? Wir empfehlen oft den Einsatz einer Chromebox oder eines Intel NUC. Die richtige Wahl hängt von der Anwendung ab.

In unseren Hilfeseiten findest du einen Überblick über die Player-Typen (mit Vor- und Nachteilen je Player).

3. Zu viele Informationen auf einem Bildschirm

Digital Signage ist ideal, um viele Informationen darzustellen. Schließlich können mehrere Slides eine Menge Informationen enthalten. Achte aber darauf, nicht zu viele Informationen auf eine Seite oder zu viele Seiten zu packen.

Bitte beachte die folgenden Faustregeln:

  • Wähle pro Slide ein Hauptthema, auf das sich die gesamte Aufmerksamkeit richten kann. Alle anderen Informationen auf diesem Slide sollten unterstützend sein.

  • Halte alles gut lesbar und berücksichtige die Bildschirmgröße sowie den Betrachtungsabstand. Nutze dieses Tool, um die richtigen Proportionen zu berechnen.

  • Verwende nicht zu viele Slides in einer Digital-Signage-Slideshow und berücksichtige dabei Ort und Inhalt. Wenn du zum Beispiel einen Bildschirm für ein digitales Menü oder eine Wegbeschreibung nutzt, empfehlen wir nur 1 oder 2 Seiten. Ein Bildschirm mit allgemeinen Informationen, also den neuesten Neuigkeiten oder der Wettervorhersage, sollte deutlich mehr Slides nacheinander anzeigen, um das Publikum bei der Stange zu halten.

4. Zu wenig automatisierte Inhalte

Die Automatisierung von Inhalten ist einer der wichtigsten Tipps für fast jede Art von Digital Signage. Indem du die angezeigten Daten aus einer internen oder externen Quelle abrufst, zeigst du aktuelle Informationen, ohne viel Zeit damit zu verbringen, den Seiteninhalt manuell zu aktualisieren.

Einige Beispiele für Inhalte, die sich leicht automatisieren lassen:

In Bizplay kannst du all diese Inhalte mit den Bizplay Apps schnell automatisieren.

5. Keine Content-Strategie zu haben

Eine Content-Strategie ist das Rückgrat zielgerichteter Kommunikation und von Digital Signage. Schließlich hast du je nach Situation oder Umgebung ein Ziel, das du erreichen möchtest, und ein Ziel erreicht man nicht ohne Plan. Die folgenden Tipps helfen dir dabei.

  • Überlege dir genau, welche Botschaft du senden willst und welche Ziele du damit verfolgst.

  • Priorisiere deine Ziele und verschaffe dir einen Überblick darüber, wo, wann und wie du jedes Ziel erreichen willst.

  • Wähle je nach Situation (Zeit und Ort) sorgfältig aus, welche Art von Informationen am besten passt. Vermeide es, relevante Informationen an irrelevanten Orten anzuzeigen oder umgekehrt.

Mit diesen Tipps stellst du sicher, dass jeder Bildschirm in deiner Organisation wertvolle Inhalte im passenden Umfeld anzeigt.

Pascal Lindelauf, Gründer von Bizplay

Pascal Lindelauf

Gründer

Pascal is the founder of Bizplay and has 15+ years of experience in digital signage software. As a former IT consultant, he has built software solutions for organizations from medium-sized businesses to large banks and now focuses on making digital signage easier to manage for businesses.

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Digital Signage-Bildschirm lädt den Bizplay-Player und zeigt den Startbildschirm der cloudbasierten Digital-Signage-Software.

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